Reiki ist nach Auffassung der japanischen Reiki-Lehre die „universale Lebensenergie“. Sie schenkt Ganzheit, Heilung, Harmonie, Wohlbefinden und höheres Bewusstsein. Reiki wirkt auf alle Lebewesen.
 
Der Gründer dieser uralten Heilkunst, Dr. Mikao Usui (gestorben 1929), ein japanischer christlicher Theologe, wurde einmal nach der Heilkraft Jesu gefragt und konnte darauf keine Antwort geben. Er beschloss in einem christlichen Land, in den USA, dieser Heilkraft auf den Grund zu gehen. Er fand die Antwort erst in Meditationsformeln in einer alten buddhistischen Schrift. Während 21 Tagen meditierte Usui fastend auf einem heiligen Berg die neu entdeckten Formeln. Am letzten Tag sah er, wie ein strahlendes Licht sich auf ihn zu bewegte. In diesem Licht sah er dann auch die ihm vertrauten Sanskritformeln.
Als er aufstand, fühlte er sich voller Energie und Kraft. Nach einigen „Heilwunder“ beschloss er diese Erfahrungen weiterzugeben.
 Reiki1
Reiki wird durch die Hände übertragen. Der Therapeut funktioniert als Übermittler der universellen Energie, resp. er stellt sich als Kanal zur Verfügung.
 
In der Reiki-Ausbildung unterscheidet man verschiedene Grade. Die Technik ist geschützt und wird traditionell nur mündlich überliefert. Es ist kein Fall bekannt, dass Reiki ohne „Einführung“ resp. Initiation verfügbar wurde.
 
Der erste Grad:
Die Essenz des 1. Grades sind traditionell vier Einweihungen, mit denen dem Studenten Reiki sofort und für das ganze Leben zur Verfügung steht. Für die Selbstbehandlung wird eine bestimmte Abfolge von Handpositionen gelehrt.
Nach dem Erhalt des 1. Grades erfolgt eine Reinigung des Körpers, welche ca. 21 Tage dauert.
 
Der zweite Grad:
Reiki-Meister empfehlen, zwischen den Reiki2Initiationen des ersten und zweiten Grades mindestens drei Monate oder länger zu warten. Im 2. Grad will der Student deutlich tiefer in seinen Reiki- Wachstumsprozess hinein gehen. Nebst den Techniken des 1. Grades werden drei Symbole vermittelt. Mit diesen Hilfsmitteln kann Reiki auch mental übertragen werden. (Fernreiki)
 
Der dritte Grad:
Der 3. Grad wird heute oft in zwei Teile unterteilt. Der eine Teil, die Meistereinweihung, dient zum persönlichen Wachstum und der zweite Teil, Meister- oder Lehrergrad, zur Befähigung andere Menschen in Reiki zu initiieren. Dabei sollte zwischen dem 2. Grad und dem Meistergrad mindestens ein Jahr, besser noch länger, liegen. Man muss in die Reiki-Meisterschaft hineinwachsen.
 
Reiki kann im Sitzen oder im Liegen empfangen werden. Sehr viel Erfolg mit Reiki verzeichnet man bei akuten Verletzungen oder Traumas, z. B. nach Unfällen, denn die Heilprozesse werden beschleunigt.
 
Seit 2001 bin ich in den Meistergrad eingeweiht. Einweihungen Reiki I und Reiki II werden demnächst angeboten.