Atlaslogie
Dem obersten Wirbel, auf welchem der Schädel sitzt, wurde der Name Atlas gegeben. Dieser hat anders als die anderen Wirbel, keinen Dornfortsatz, sodass er sich mit dem Kopf bewegen kann. Zum zweiten Wirbel hin, dem Axis, befindet sich keine Bandscheibe. Dies und die flach gleitende Form des Atlas erlauben einen weiten Bewegungsspielraum. Hat der Atlas eine Fehlstellung können mit der Zeit chronische Erkrankungen entstehen:

- Migräne
- Schwindelanfälle
- Magenbeschwerden
- Asthma
- Rückenschmerzen
- Ischialerkrankungen
- Scheuermann
- und noch weitere

80% der Bevölkerung leidet unter einem aus dem Gleichgewicht geratenen Atlas. Ist der Atlas schief, übt er einen Druck auf den Hirnstamm aus. Dabei kommt es zur störenden Einwirkung auf das Nervensystem und zur Verspannung der Rückenmuskulatur.
Praktisch alle neugeborenen Babys weisen einen Atlasschiefstand auf, welcher durch das Durchpressen durch den Geburtskanal erklärt werden kann. Vielen ruhelosen «schrei-» oder schiefhalsigen Babys konnte ich durch eine Reposition des Atlas bereits helfen.
Da der Atlas stark mit dem Becken korrespondiert, sollte bei einer Beckenreposition immer auch der Atlas, und umgekehrt auch das Becken behandelt werden.
Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine manuelle Behandlungsmethode, um Fehlstellungen der Wirbelsäule und Gelenke zu korrigieren und Blockaden zu lösen. Entwickelt wurde diese Methode von Dieter Dorn in den 1970er Jahren. viele Beschwerden werden durch Wirbelfehlstellungen verursacht und können durch sanften Druck und Bewegung korrigiert werden.
Die Wirbelsäule ist unser zentrales Stützorgan, Rückenmarkschutzhülle und Bindeglied zwischen Gehirn und alle Körperregionen. Sie ist der Hauptkanal für den Energiefluss und Symbol für unser Selbstbewusstsein. Jeder Wirbel hat eine beobachtete Zugehörigkeit zu gewissen Beschwerden und zu – oft verborgenen – seelischen Aspekten. Ebenso erfahren die Wirbel und Gelenke eine Zuordnung zu den Meridianen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Diese Therapie wird vor allem auch für die Behebung des Beckenschiefstandes angewendet und ergänzt somit die Atlaslogie.

